Die Reise um die Welt - von Kunst bis Geschichte, von faszinierend bis abscheulich.

Als der Wolf zum Haushund wurde – die Geschichte einer Freundschaft

Nahaufnahme eines Hundegesichts mit blauen Augen

Die Rolle des Hundes in der Religion und seine profane Rolle heute

Anfang

Die Geschichte des Menschen ist untrennbar mit der Natur verbunden. Da der Mensch nicht alleine auf der Erde lebt, ist es nur logisch, dass er sich im Laufe seiner Existenz die Natur zu seinem Nutzen gemacht hat. Das beste Beispiel dafür ist der Hund. Als Wolf geboren, ein wildes Tier, domestizierte ihn der Homo sapiens vor mehreren Tausend Jahren zum Haustier (Forscher gehen von einer Zeitspanne zwischen 140.000 Jahren und 40.000 Jahren aus). Er schaffte es aus einem Wildtier, aus seinem natürlichen Feind einen für ihn nützlichen Freund zu züchten, der ihm bei der Jagd half und sein Zuhause beschützte. Und heute dient er trotz seiner wilden Natur und Instinkte durch Zucht und Training dem modernen Homo sapiens als Gesellschaft, als Zeitvertreib und sogar Accessoire.

Die Rolle in der Religion

Der Mensch ist nicht nur der Natur verbunden, sondern auch (seiner) Religion. Auf der einen Seite das Profane, die Natur, auf der anderen das Sakrale, das Heilige. Dabei spielen aber nicht nur Götter und andere sakrale Wesen eine Rolle, sondern auch Tiere. So wie der Hund bzw. der Wolf. Sehen wir uns kurz die Rolle dieses Tieres in den fünf wichtigsten Weltreligionen an.

Im Christentum wird der Hund stets negativ dargestellt. In vielen Stellen der Bibel wird er als unrein und gefährlich beschrieben, etwas, vor dem man sich schützen sollte. Einziger Lichtblick bleibt da der Patron der Tiere, Franz von Assisi, der den wahren Wert dieser Geschöpfe erkannte und sie gleichstellte mit dem Menschen. Im Judentum ist das Bild ähnlich. Vor allem die Angst vor Hunden ist der Hauptgrund, warum sie in der Tora verachtet werden. Es wird ihnen dabei auch Dummheit vorgeworfen. Im Gegensatz zu anderen Religionen werden hier keine positiven Werte erwähnt, die dem Hund zugeschrieben werden könnten.

Der Islam und der Hinduismus sind dem Hund (in weiten Teilen) ebenfalls wenig zugeneigt. Neben der Angst vor ihnen ist vor allem die Tatsache, dass sie Aasfresser sind, der Grund dafür, dass die beiden Religionen sowohl die Haltung als auch den Umgang mit ihnen als etwas Verwerfliches einordnen. In diesen Religionen ist Hundehaltung meist unüblich. Der Hinduismus geht sogar so weit, dass er sagt, die Wiedergeburt des Menschen als Hund bedeutet, dass dieser in seinem vorigen Leben ein schlechter Mensch gewesen sei, somit wird man mit der Wiedergeburt als Hund nun dafür bestraft. Hier gibt es aber Ausnahmen, Positives für den Hund. Vor allem durch seine Rolle als Bewacher des Menschen schafft er es doch etwas mehr Respekt zu bekommen. So kommen Hunde auch oft in ihrer Rolle als Bewacher vor, vor allem als Wächter der Tore zum Himmel und zur Hölle.

Der Buddhismus ist hingegen sehr positiv eingestellt gegenüber Hunden. Vor allem durch den Glauben an die Wiedergeburt des Menschen kann es in dieser Religion vorkommen, dass Buddha auch als Hund wiedergeboren werden könnte. Und das ist, im Gegensatz zum Hinduismus, sehr positiv gemeint und weit entfernt von einer Strafe. Aber auch sonst ist diese Religion sehr stolz auf die Hunde, sie sind fest verankert im Alltag und präsent bei vielen religiösen Anlässen. Es ist daher auch kein Zufall, dass die Rasse Pekinese aus diesem Kulturkreis kommt. Eine Hunderasse die die beiden wichtigsten Tiere der Religion, den Löwen und den Hund quasi vereint.

Der Hund wird also in vielen Religionen, wohl auch deswegen, weil er zu Beginn für den Menschen gefährlich war, als etwas Negatives betrachtet. Die Verbindung zwischen Hund und dem Tod ist ebenfalls sehr präsent. Dennoch, selbst wenn ihm selten gutes vorgeworfen wird, als Bewacher spielt er in jeder Religion eine wichtige Rolle.

Der Hund heute

Im 21. Jahrhundert hat sich die Rolle des Hundes stark verändert. Vorbei sind die Zeiten, wo er uns und unser Hab und Gut bewachen musste. Das tun heute Alarmanlagen und/oder Zäune. Auch jagen wir nicht mehr, um zu überleben (wenn doch, dann nur mehr aus Spaß/Sport), somit ist auch hier seine Hilfe obsolet geworden. Die Rolle dieses Vierbeiners ist heute, vor allem in der westlichen Gesellschaft, jene des klassischen Haustieres und nicht mehr jene des Nutztieres. Viele Menschen besitzen Hunde, weil sie ihn als Ausgleich brauchen, etwa zu einem beruflichen Alltag. Weil es nicht schöneres gibt, wenn man nach Hause kommt, als das einem ein Tier erwartet, der uns hilft abzuschalten, zu vergessen, Trost spendet oder einfach das Gefühl von Zuneigung gibt. Es gibt aber auch Menschen, die keinen Partner haben, und somit ist der Hund (oder die Katze) oft derjenige, der einem als eine Art Ersatz für den fehlenden Partner dient. Vor allem, weil er bekanntlich ein sehr treues Tier ist.

Hunde sind heute stark zu »lebenden Accessoires« geworden. Wir haben sie aus Spaß, um mit ihnen zu spielen, spazieren zu gehen, Sport ausüben, und seit einiger Zeit erobern sie sogar die sozialen Netzwerke. Auch auf Videoplattformen erfreuen sich niedliche und rührende Hundevideos größter Beliebtheit.

Hunde sind wie Katzen unberechenbar und vor allem junge Hunde sehr spielfreudig. Und das bietet jede Menge Situationen der Unterhaltung. Man kann ihnen auch vieles beibringen, von »Klavierspielen« bis hin zu »Surfen«. Sie lernen schnell und leicht. Sportliche Wettkämpfe, bei denen Hunde Hürden überwinden müssen oder andere Sachen meistern müssen, bieten den Tieren zumindest die Chance so zu tun, als wären sie noch die gleichen, wie ihre Ahnen, die Wölfe, vor Tausenden von Jahren. Die Jagd simuliert beim Spiel, als Unterhaltung für Mensch und Tier. Ganze Branchen sind darum aufgebaut, Hundetrainer und Trainings zur richtigen Haltung (vor allem für jene Tiere, die in der Stadt leben) sind populärer wie nie zuvor. Sogar TV-Shows werden zu diesem Thema gemacht.

Fazit

Die Verwandlung des Wolfs zum Hund ist für den Menschen ein großer Gewinn. Die eine Hälfte der beiden dominierenden Haustiere im 21. Jahrhundert. Bei dieser Transformation ist aber leider, und so kritisch müssen wir sein, vieles vom ursprünglichen Hundecharakter verloren gegangen. Dennoch, ein Hund trägt auch heute noch die DNA seiner Ahnen in sich. Und egal wie sehr wir ihn »vermenschlichen« wollen, ein Hund bleibt ein Tier. Einziger Unterschied, während er uns einst Angst machte, ist er heute unser bester Freund geworden.

Leben und Philosophie von Lucius Annaeus Seneca

Kopf Abbilder von Philosophen Bustos, Filsofia, Aristoteles

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“

Senecas Leben

Lucius Annaeus Seneca, auch Seneca der Jüngere genannt, um ihn von seinem gleichnamigen Vater zu unterscheiden. Er wurde etwa im Jahre 1 in Cordoba geboren. Er war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. Sein Vater sendete ihn für seine römische Erziehung nach Rom, wo er ebenfalls in Recht und Rhetorik unterrichtet wurde und später die Ämterlaufbahn einschlug.

Die Selbstbeherrschung und Gelassenheit gehören zu den Grundsätzen der stoischen Philosophie, welche Seneca strikt befolgte. Außerdem ist bekannt, dass er nach strengen Regeln lebte, auf einer harten Matratze schlief und auf Fleisch verzichtete.

Seneca erlebte die Regierungszeit verschiedener Kaiser: Augustus, Tiberius, Caligula und Claudius. Von Kaiser Claudius wurde Seneca nach Korsika verbannt, da Claudius Frau Messalina aus Missgunst und Angst um den Thron ihre rivalisierende Cousine Livilla ermorden wollte und Seneca des Ehebruchs mit ihr bezichtigte. Seneca wurde verbannt und Livilla getötet. Acht Jahre später kann Seneca aus der Verbannung zurückkehren, da Claudius Agrippina die Jüngere geheiratete hatte, welche Seneca als Erzieher ihres 12 jährigen Sohnes Nero ernannte. Somit stand Seneca an der Seite Neros und war auch nachdem er zum Kaiser ernannt wurde sein jahrelanger Berater, was ihn zu einem der reichsten Männer Roms machte.

Als Seneca 62 Jahre alt wurde, zog er sich aus der Politik zurück und konzentrierte sich wieder auf seine philosophischen Schriften. Aufgrund der Pisonischen Verschwörung gegen Neros zunehmendes despotisches Regiment wurde Seneca bezichtigt und von Nero aufgefordert sich selbst zu töten. Obwohl Seneca nichts mit der Verschwörung zu tun hatte, folgte er dem Befehl und starb von eigener Hand.

Senecas Philosophie

Neben Mark Aurel und Epiktet zählt Seneca zu den wichtigsten Vertretern der jüngeren Stoa. Seneca befasste sich mit den Fragen der rechten Lebensführung – insbesondere mit der Ethik. Er sah die Tugend und die Harmonie der Seele als höchstes Gut, als unabdingbare Grundlage und Erscheinung der Heiterkeit und der seelischen Ruhe – der stoische Inbegriff menschlichen Glücks. Nach Seneca hat Glück nichts mit Reichtum oder dem menschlichen Urteil zu tun, sondern sei geistiger Natur. Der Glückliche verachte, was allgemein bewundert wird, er kennt keinen mit dem er tauschen möchte und er beurteilt einen Menschen nur nach seinem menschlichen Wert.

Des Weiteren forderte Seneca dazu auf, sich aktiv am politischen Leben zu beteiligen, selbstlos soziale Aufgaben zu übernehmen und Freundschaften zu pflegen. Gleichzeitig betont er auch in diesem Kontext die Zwiespältigkeit der menschlichen Bedürfnisse und sagt man müsse Einsamkeit und Geselligkeit miteinander verbinden. Einsamkeit verursacht in uns Sehnsucht nach Menschen und das eine ist des anderen Heilmittel: den Hass auf die Masse heilt die Einsamkeit, den Verdruss gegenüber der Einsamkeit die Masse. Nach Seneca könne nur derjenige glücklich sein, der nicht nur an sich selbst denkt und alles zu seinem Vorteil auslegt. Glück ist die Fähigkeit Freundschaft mit sich und anderen zu schließen.

Der Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg (Dokumentation)

Meisterwerk der Kunstgeschichte – Der Schrei von Edvard Munch

Der Schrei von Edvard Munch

Der Schrei (norwegisch: Skrik) gilt als expressionistisches Meisterwerk und zählt zu einem der bekanntesten Gemälde der Kunstgeschichte.

Es ist der Titel von jeweils vier Gemälden des norwegischen Malers Edvard Munch. Diese vier nahezu identischen Werke entstanden zwischen den Jahren 1893 und 1910 und zählen zu Munchs sogenanntem Lebensfries, eine Serie von Bildern über die Themen Liebe, Angst und Tod.

Heute sind vier Variationen in Gemäldeform und mehrere Lithographien des Schreis bekannt. Die Temperaversion von 1910 und die Pastellversion von 1893 werden im Munch-Museum in Oslo ausgestellt, und die Temperaversion von 1893 in der norwegischen Nationalgalerie. Diese Version wurde 1994 von Dieben entwendet, doch von der Polizei drei Monate später wieder sichergestellt. Die Pastellversion von 1895 befindet sich in Privatbesitz und wurde im Mai 2012 bei einer Auktion von Sotheby’s in New York für 119.922.500 US-Dollar versteigert. Von Oktober 2012 bis April 2013 wurde das Gemälde im Museum of Modern Art in New York City ausgestellt.

Die Staatsgalerie Stuttgart und die Hamburger Kunsthalle sind im Besitz von Lithographien. Im Jahre 2004 entwendeten Diebe bei einem bewaffneten Raubüberfall die Temperaversion von 1910 aus dem Munch-Museum in Oslo. Zwei Jahre später wurde das Gemälde sichergestellt und sechs der vermutlich sieben Täter festgenommen. Leider kam das Gemälde durch eine feuchte Lagerung zu Schaden und kann nicht restauriert werden. Ganz gleich welchen Bekanntheitsgrad das Gemälde genießt, oftmals sind dem Betrachter die Hintergründe und die Intentionen Edvard Munchs nicht bewusst. Wir sehen worum es geht und wir erkennen das Bedrohliche, doch was wollte Munch wirklich zum Ausdruck bringen?

Im Vordergrund des Bildes steht eine geschlechtslose Figur mit totenkopfähnlichem Gesicht und leeren Augen, dabei sind ihre schlanken Finger an die Ohren geschlagen und der Mund weit aufgerissen. Ihr Gesichtsausdruck verkörpert das blanke Entsetzen und ihrem Mund entweicht der Schrei. Der Hintergrund des Bildes ist in ein feuriges Rot getaucht und darunter erscheint eine blau-grüne Landschaft.

1895 erschuf Edvard Munch das Pastell „Der Schrei“ und befand sich zum damaligen Zeitpunkt kurz vor einer Psychose. Starker Alkoholkonsum, Streitereien mit seiner Geliebten, Halluzinationen und das viele Reisen zehrten an seinen Nerven. Laut Munchs Tagebuchangaben beruht die Entstehung des Gemäldes auf einem intensiven Erlebnis innerhalb dieser Zeit. Dabei heißt es, er ginge die Straße hinunter mit zwei Freunden, als die Sonne unterging und den Himmel blutrot färbte; er blieb stehen, lehnt sich todmüde an das Geländer und über der Stadt und dem Fjord lagen Blut und Feuerzungen. Seine Freunde gingen weiter und er stand zitternd vor Angst und fühlte, dass ein unendlicher Schrei durch die Natur ging.

Das Gefühl der menschlichen Existenzangst, beschäftigt Munch immer wieder und lässt ihn nicht los. Er wendet in den verschiedenen Versionen von „Der Schrei“ unterschiedliche Techniken an, um dies zum Ausdruck zu bringen. Die Figur erscheint dabei totenkopfartig und gekrümmt wie ein Fötus im Mutterleib. Munch versinnbildlicht hier das vergängliche Schicksal der menschlichen Existenz und verbindet Geburt und Tod in einer Gestalt. Mit Hilfe der Perspektive gelingt es Munch den Betrachter mit in das Bild zu ziehen, die weit geöffnete Brücke führt ihn direkt zu der Gestalt und in den Sog des Schreis. Der farbenreiche Ausdruck der Außenlandschaft und der feuerrote Himmel sind dabei Ausdruck für seine eigene Seelenlandschaft. Munch half mit diesem expressionistischen Meisterwerk zur Jahrhundertwende dem Expressionismus, der Kunst des Ausdrucks, gewaltig auf die Sprünge.

100 Jahre nach der Entstehung erlangte das Gemälde Kultstatus und wird in unzähligen Ausführungen als Merchandising-Artikel angeboten und die Gestalt des Gemäldes diente sogar als Vorlage für den Horrorfilm „Scream“.

Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika (USA)

Independence Day Feuerwerk

Im Jahre 1492 entdeckte Columbus den nordamerikanischen Kontinent und im 17. Jahrhundert wanderten unzählige Siedler aus Europa nach Nordamerika ein. Die erste englische Siedlung Jamestown wurde 1607 im heutigen Virginia gegründet. Bis 1733 entstanden 13 Kolonien, deswegen wurden die 13 Streifen in die Flagge integriert. Doch nach einiger Zeit führte ein Unabhängigkeitsstreben, das im Unabhängigkeitskrieg ausgefochten wurde, zur Lossagung von England und letztendlich zur Signierung der Unabhängigkeitserklärung.

Dieses geschichtliche Ereignis wird seit jeher immer am 4. Juli jeden Jahres gefeiert – der sogenannte Independence Day.

USA Flagge im Wind

Um einen genauen Überblick zu erhalten, wie es zu diesem geschichtlichen Ereignis und der daraus resultierenden Signierung der Unabhängigkeitserklärung kam, reisen wir zunächst einige Jahre in der Geschichte zurück.

Vor mehr als 30.000 Jahren war die nordamerikanische Landmasse durch die sogenannte Bering Straße mit dem asiatischen Kontinent verbunden. Demzufolge sind die ersten Einwanderer Menschen, die hauptsächlich aus Asien kamen. Sie werden die Paleo-Indianer genannt und Funde belegen, dass sie in der Lage waren sich sehr schnell anzupassen sowie soziale Gesellschaftsstrukturen und eine eigene Architektur zu entwickeln. Deren Nachfahren sind die Pueblo Indianer (New Mexico, Colorado), die Apachen (Texas), die Navajo (Arizona, Colorado, Utah) die Hopi (Arizona), die Cherokee (North/South Carolina), die Crow (Montana) und die Irokesen (New York).
Die Inuiten (Eskimos), die dem nördlichen asiatischen Raum entstammten, sind erst vor 6000 Jahren auf dem nordamerikanischen Kontinent angelangt und siedelten sich hauptsächlich in den Polarkreisgebieten an.

Meist wird bezüglich der Entdeckung Amerikas lediglich von Columbus berichtet und völlig außen vor gelassen, dass der norwegischen Entdecker Leif Eriksson 500 Jahre vor Columbus den nordamerikanischen Kontinent erreichte. Etwa ein halbes Jahrhundert nach Columbus Entdeckungsreise entstand ein Trend bei Spaniern, Engländer, Portugiesen und Franzosen und jeder sendete Schiffe in Richtung „Neue Welt“. Alle wollten an einer Expansion und Gewinnbringung teilhaben. 1565 wurde die erste spanische Siedlung in St. Augustine, Florida errichtet, 1602 folgte eine französische Siedlung in Maine und die englische Siedlung Jamestown folgte im Jahre 1607.

Fünfzig Jahre später geraten England und Frankreich in einen Konflikt um Hoheiten – French and Indian War. England gelingt es sich durchzusetzen, bucht allerdings finanziellen Verlusten ein. In den darauffolgenden Jahren wird versucht die Finanzkrise durch Steuereinnahmen wieder auszugleichen, was wiederum auf Widerstand bei den Neu England Kolonisten stößt. Dies endet in der sogenannten „Boston Tea Party“, bei welcher die Kolonisten als Indianer verkleidet eine Schiffslieferung Tee in den Hafen kippen. Am 14. April 1775 wird der Gouverneur von England damit beauftragt der rebellierenden Masse ein Ende zu bereiten. Mit 100 englischen Soldaten zerstört er Concord, die Siedlung der Kolonisten. Dies setzt den Beginn des Unabhängigkeitskrieges in Gang und in den folgenden Jahren werden viele blutige Schlachten gefochten. George Washington, der als Oberbefehlshaber der Streitkräfte zuständig war, bewerkstelligt es sich unter mehreren Indianerstämmen Verbündete zu schaffen, die gemeinsam mit ihm gegen die Engländer kämpfen.

Am 4. Juli 1776 wird letztendlich die Lossagung Englands durch die erste Unterschrift unter der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung legitimiert.